Über mich
Mein Name ist Simona Uffenkamp, aber alle nennen mich Mona. Ich bin 1970 in einem westfälischen "Dorf" geboren und bin so lange ich lebe vernarrt in Tiere, ganz besonders in Hunde.
In Hosenbeine beißende Terrier, bellende Bernhardiner und Hofspitze auf dem Schulweg, Pudel im eigenen Haus, vermeintlich heimatlose Hunde, die am Strick in den Garten geschleppt wurden, waren meine Begleiter. Bis endlich der Tag kam und zu meinem 8ten Geburtstag mein erster eigener Hund einzog: „Kim“, eine silberne Pudel-Mix?-Hündin, die eigentlich natürlich unser aller Familienhund war. Aber dennoch hatte ich mit dem täglichen Bürsten und Spazierengehen eine recht große Verantwortung für dieses Tier und es war ohne Frage MEIN HUND...
Beim Schulwandertag zum Abenteuerspielplatz war sie dabei, beim Zelten und auch als ich mit 16 endlich Mofa fahren durfte, begleitete sie mich in einem recht uncoolen Körbchen am Lenker zu meiner ersten Liebe...
Mit ihr machte ich, ohne es zu wissen, meine erste Erfahrung in mentaler Kommunikation mit Tieren. Bei einem Campingtrip mit meinem damaligen Freund durch Italien, war sie auf Grund ihres hohen Alters nicht dabei. Nach ca. einer Woche hatte ich das starke Bedürfnis nach Hause zu fahren. Ich fühlte, dass ich bei „Kim“ sein wollte. Irgendetwas „rief“ mich Heim und sagte mir, es ginge ihr nicht gut. Handys gab es noch nicht und ein Anruf war aus der „Pampa“ nicht möglich und so nörgelte ich so lange herum, bis wir endlich zurück fuhren und konnte gerade noch rechtzeitig da sein, um sie auf Ihrer letzten Reise zu begleiten. Sie lebte bei meiner Ankunft vor Freude noch einmal kurz auf und ich durfte sie dann bis zum Schluss halten...Sie hatte mich wohl nach Hause gerufen, um sich zu verabschieden...
Fast 12 Jahre verbrachten wir zusammen und ihr Verlust traf mich sehr tief...

(Quicho)
So zog einige Zeit später "Quicho", eine Wolfspitz-Boxer- Waschbär-Mix Hündin vom Tierschutz ein und bei meinem 2ten Tierarztbesuch prophezeite man mir: "Da ist ein Leonberger drin, der wird groß." So zog ich also los, um diesem Hund die Erziehung zukommen zu lassen, die ich bei "Kim" versäumt hatte. Ein unerzogener Leonbergermischling war nämlich nicht gerade das, was ich mir unter einer entspannten Hundehaltung vorstellte.
Besuche bei verschiedenen Hundeplätzen erwiesen sich als sehr enttäuschend, da Mischlinge zu der Zeit nicht überall gerne gesehen waren.
So begann ich mir anhand von Literatur das nötige Wissen über Hunde, deren Wesen und Erziehung selbst beizubringen. Am Ende eines jeden Buches hatte ich so viele neue Fragen, dass ein weiteres Buch her musste...
Mittlerweile war ich im Tierschutz aktiv geworden und kümmerte mich auch dort um Hunde. Regelmäßig brachte ich vom "Bereitschaftsdienst" den einen oder anderen 4-beinigen Übernachtungsgast mit nach Hause, der meistens am nächsten Tag zurück in seine Familie gebracht werden konnte. (An dieser Stelle möchte ich meiner Mutter für ihre Geduld und Toleranz danken, schließlich spielte sich diese Art von Tierschutz in ihrem Haus ab und nicht alle "Fundhunde" gingen zart mit ihrem Möbeln und Nerven um... „Liebe Mama, danke dass Du meine Hundeliebe so liebevoll geduldet hast“)
"Quicho" war natürlich immer dabei und hatte sich trotz der vielen Fehler, die ich sicher gemacht hatte, zu einer ganz hervorragenden Begleiterin gemausert. (Leonbergergröße hat sie übrigens nie erreicht...) Wo Mona war da war eigentlich auch „Quicho“...
Beruflich machte ich eine Lehre zur Fotografin bei einem Werbefotografen. Hin und wieder war auch dort "Quicho" mit von der Partie und vertrieb sich die Zeit mit Studio-Dackel "Willi". Außer Filme entwickeln, Dinge ins rechte Licht rücken und fotografieren, gehörten auch Tierarztbesuche und Urlaubsversorgung des Dackel zu meinen Verpflichtungen als Auszubildende und ich genoss jeden Tag der irgendwie mit Hunden zu tun hatte... und auch „Willi“ kam kurz vor seinem Tod zu mir ins Studio und verabschiedete sich...
Nach der Ausbildung habe ich ein wenig studiert, aber keinen Abschluss gemacht, weil die späteren Berufsaussichten nicht mehr so ganz mein Interesse fanden. Ich wollte draußen arbeiten und mit Natur und Tieren zu tun haben...
So folgten 8 Jahre Arbeit im Wald, mit einem Quereinsteigerabschluss zur Forstwirtin.
Meine gesamte Freizeit gehörte dem Tierschutz (Bereitschaftsdienst, Jugendgruppe, Infoarbeit, Hunde,...), "Quicho" und natürlich meinem heutigen Ehemann "Achim".
1995 zog dann der "Murdoch", ein Rottweiler x Sennen x Setter – Mix, als 2ter Hund bei uns ein.
Ein weiterer Versuch bei einem Hundeverein scheiterte an den Ausbildungsmethoden und dem sportlichen Ehrgeiz, mit dem ich nichts anfangen konnte... So beschloss ich auch "Murdoch" ganz allein auszubilden und über seine Vorliebe für ein tolles Spielzeug gelang mir das auch sehr gut und er wurde ein echter „Superdog“.
(Murdoch)
Anrufe von Freunden, Bekannten und Freunden von Bekannten die Probleme mit ihrem Hund hatten häuften sich und die kostenlose "Hundeberatung Mona" entstand ganz von alleine... ebenso wie die "Vermittlungshilfe für überflüssig gewordene Hunde" . Und so hatten wir immer mal wieder einen "obdachlosen" 4-Beiner bis zur Vermittlung bei uns.
Trotzdem schien die Hundewelt einigermaßen in Ordnung zu sein, bis 2000 die Hatz auf die sogenannten Kampfhunde los ging... Ich musste etwas tun und meine Freundschaft und Verbundenheit zu den schwarzen Nasen unter Beweis stellen. Leserbriefe schreiben, Überzeugungsarbeit bei anderen Hundehaltern, Teilnahmen an Demos in verschiedenen Großstädten und der Beginn meiner ehrenamtlichen Mithilfe bei dem Verein "Bullterrier in Not" brachten mich schließlich zu diesen wundervollen Hunderassen, die als „sogenannte Kampfhunde“ (SoKa´s) galten. 
(Olli)
Kleine und große Staff´s, Bullis & Co fanden bei uns eine mehr oder weniger kurze Bleibe. "Olli" der weiße Dogo x Staff - Mix kam mit seinen beiden Schwestern aus Berlin nach Westfalen und blieb als 3ter fester Hund bei uns. So zog ich nun mit 3-5 Hunden los, je nachdem wer gerade so zur Pflege war...
Trotz der Hunde zu Hause, fieberte ich jede Woche dem Donnerstag entgegen, der Tag an dem ich auf dem "Bulli in Not Hof“ meine anderen Freunde besuchte, ausführte, zum Arzt brachte, auch mal Zwinger sauber machte und jede Menge lernen konnte über Hunde, Menschen und eine Welt voller einzelner, schicksalhafter Hundegeschichten. Bei den von Claudia Schürmann, von "Bulli in Not" abgenommenen behördlichen „Wesenstests“, konnte ich viel über Verhaltensbeurteilung bei Hunden dazu lernen. Wie schon zuvor ergaben sich dadurch neue Fragen und ich besuchte verschiedene Fachseminare und Veranstaltungen zum Thema "Hund" und auch mein Bücherregal hatte immer schwerer, unter der Last der vielen Bücher über meine besten Freunde, zu tragen...
2003 musste ich meine geliebte "Quicho" nach mehreren Anfällen (ähnlich einem Schlaganfall) trotz starker Medikamente gehen lassen. Wir waren alle bis zum Schluss bei ihr und vermissten sie sehr ...
Irgendwie hielt uns dann nichts mehr in Westfalen, dort war alles so eng geworden, wenn man mit Hunden leben wollte. 2004 zogen wir also auf eine 11ha große, ehemalige Bundeswehranlage in Lichtenmoor, bei Nienburg Weser, wo ich eine Hundeschule mit Verhaltensberatung gründete. Erfahrung mit schwierigen Fällen hatte ich ja genug und der Nachschub an Hunden, die mich weiterbildeten riss nicht ab. 
(Steini)
Im Februar 2005 zog dann Staffmix „Steini“, ein sehr lieber, aber doch ziemlich verhaltensgestörter Tierheimlangzeitinsasse bei uns ein und unterrichtete mich hervorragend in den Fächern: Zwangshandlungen, Nervosität gepaart mit Furcht und mehreren organischen Erkrankungen. Er kam aus Berlin und hatte dort eine sehr schlimme Vergangenheit hinter sich. Er wurde unser kleiner, von allen geliebter, "Patient". So waren es nun wieder 3 Stammhunde in meinem Leben...
Dank Steini begann ich auch mich intensiver mit der Tierkommunikation, also der mentalen Sprache zwischen Menschen und Tieren, zu beschäftigen. Verschiedene Seminare und Übungen mit etlichen Tieren, gaben mir eine völlig neue Betrachtungsweise unseres Lebens mit Tieren und Natur...
Anfang 2007 eröffnete ich zusätzlich zu meiner Hundeschule das „Hundelandhotel“, um dort während der Urlaubszeit Hunde zu umsorgen, zu füttern, Körbchen herzurichten und mit ihnen zu toben.
Im Juli 2007 mussten wir unseren "Steini" gehen lassen. Er war an Epilepsie erkrankt und zunächst gut auf Medikamente eingestellt. Doch dann hatte er, nach einer Nacht voller Anfälle, einfach keine Kraft und keinen Mut mehr und so übermittelte er uns mental ganz klar, dass es Zeit zum Abschied nehmen war.
Er hat uns alle tief gerührt und fehlt uns sehr. Im Herzen wird er immer bei uns sein...
Auch unser geliebter Superdog "Murdoch" hat uns verlassen. Im Februar 2008 wurde ein Tumor entdeckt, der ihm so sehr zusetzte, dass wir schon wieder vor einer der schwersten Entscheidungen, die "Hundeeltern" treffen müssen, standen. Er ging friedlich und nach seinen Wünschen in Begleitung all seiner Liebsten. 12,5 wundervolle Jahre begleitete er uns mit seiner starken und weisen Energie, die wohl nicht zu ersetzen ist...
Es war plötzlich leer und still im Haus; zu still. Selbst "Olli" verlor sein Lachen und so beschlossen wir kurze Zeit später, nach einer Freundin für ihn zu suchen. Im Tierheim Dessau wurden wir fündig und so stürmte Anfang Mai "Lara" in unser Leben... Eine Hündin die, wie konnte es anders sein, ebenfalls auf Grund ihrer Rasse (Staffordshire Mix) kaum eine Chance auf ein gutes zu Hause hatte.

(Lara) (2 Schneemäuse)
"Olli" und "Lara" entwickelten sich zu einem echten Liebespaar und das wilde Mädchen ist mir eine rechte Lehrmeisterin in klassischen Hundeschulthemen und spiegelt oft ganz gewissenhaft meine eigenen Seelenzustände wider, was mir natürlich auch für meine persönliche Entwicklung eine große Hilfe ist. Es vergeht auch kein Tag, an dem sie es mit ihrer Lebensfreude nicht schafft, mich herzlich zum Lachen zu bringen. Danke mein kleines bockiges, drolliges "Schneckchen" Du zeigst mir so schön. wie glücklich man sein kann , wenn man 5 gerade sein lässt... Tiere sind eben die allerbesten Lehrmeister.

(Olli und Lara)
Die Hundeschule und -pension liefen sehr gut. Viele Hundehalter von Hamburg bis Aachen brachten mir ihre Kampfschmuser zur Betreuung und natürlich waren auch immer wieder ein paar in Not geratene Tierschutzhunde dabei. Eigentlich alles super!
Eigentlich; denn irgendetwas fehlte mir noch im Leben und die Hunde in der Pension zu betreuen fiel mir immer schwerer. Oft merkte ich wie traurig viele waren und trotz der äußeren Fröhlichkeit darunter litten, von ihren geliebten Menschen getrennt zu sein und so saß ich manchmal Nächte lang bei dem einen oder anderen traurigen Tropf im Zimmer....
Eine „Auszeit“ musste her und so baute Achim uns den „Reisefixx“ (ein altes Militärfahrzeug mit Aufbau, welches er zu einem Profiweltreisemobil umbaute) und es stand die Überlegung an alles andere zu verkaufen und eine längere Weltreise zu machen...
Soweit kam es dann aber doch nicht, aber wir 4 (Achim, Mona, Olli und Lara) machten mehrere große Reisen, hauptsächlich in Süd-Ost Europa und nutzen die Zeit auch dazu, an uns selbst zu arbeiten und völlig neue Wege zu gehen....
(Ilaya und Rosa)
...welche dann 2010 auch „Rosa“ und „Ilaya“ kreuzten. 2 große Ponys oder Kleinpferde, die für Kinder einmal angeschafft, nun in eine ungewisse Zukunft gehen sollten...
Sie brachten mich im wahrsten Sinne im Traum dazu sie freizukaufen, obwohl ich mir eigentlich gar keine Ponys gewünscht hatte, das dachte ich zumindest...
...aber die beiden wollten ganz klar hier her und nach kurzer Zeit war klar, dass wir sie nicht weitervermitteln konnten und wollten. Sie gehören einfach zu uns. Nun sorgen auch sie dafür, dass mir die Lehren nicht ausgehen und zeigen mir fast täglich die verschiedenen Facetten des Lebens und den passenden Umgang damit. Die Fächer: Nimm dich selbst zurück, Bewahre Ruhe, Sei gelassen, Habe noch mehr Geduld, Lass Dir Zeit ...stehen seit ihrem Einzug auf meinem Stundenplan und ich gebe mir Mühe diese anzunehmen und bin sehr dankbar dafür.
Auch Hühner und Hähne begleiten wieder mein Leben und zeigen mir, wie gründlich man in allen Dingen sein kann....
So beginnt jeder Tag für mich mit der Begrüßung und Versorgung von vielen tierischen Freunden und das ist wirklich schön.
Viele Fortbildungen und Exkursionen in verschiedenen Richtungen (Tierkommunikation, Aufstellungsarbeit, Tierkinesiologie, energetisches Heilen etc.) erweiterten meinen Horizont und lassen mich heute die Arbeit, sowohl im Hundetraining, als auch mit anderen Tieren ganz anders angehen. Jede Begegnung mit Menschen und ihren Tieren ist für mich einzigartig und ich bin sehr dankbar dafür, dass mir so viele ihr Vertrauen schenken. Jedes Mal rührt es mich sehr zu sehen, wie wir es gemeinsam schaffen, für das jeweilige Team oder die Familie, den Anfang eines harmonischen Weges zu finden.
Den Anfang ! denn gehen muss den Weg dann jeder selbst, schließlich ist der „Weg ist das Ziel“.
„Jedes Tier in Deinem Leben will Dir Lehrer und Vertrauter sein auf Deinem Weg. Du musst es nur wahrhaben und annehmen wollen.“
Und wenn du möchtest, werde ich auch Dich dabei gerne ein Stück begleiten.
Danke, dass Du bis hier her gelesen hast und wenn Du weiter lesen magst, wünsche ich Dir viel Freude bei den anderen Seiten dieser Homepage.
Liebe Grüße
Mona